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Zurück aus Raanana…

…sind wir, 15 Goslarer Jugendliche und drei Betreuer/innen, nun bereits schon über einer Woche. Hinter uns liegt eine Zeit voller neuer Eindrücke und Erfahrungen, die wir alle gemeinsam in Israel sammeln konnten. Nun ist es an der Zeit, ein bisschen von unserer Jugendbegegnung zu berichten.

 

Gestartet sind wir am 09. April vom Flughafen Hannover. Nach 5 Stunden Flug sind wir früh morgens gut in Tel Aviv gelandet und wurden von Amir, Shefi und Netta empfangen. Nach Ankunft in Raanana haben alle Teilis bei ihren Gastfamilien Schlaf nachgeholt.

Am Abend fand dann der Sederabend, der Beginn des Pessachfestes, statt, der in den Gastfamilien zelebriert wurde.

 

Der erste Ausflug führte uns in den Norden Israels, zu den Golan Höhen.

Von dort konnten wir bis nach Syrien gucken. Zum Abschluss machten wir Nazareth unsicher und besichtigten die Verkündigungsbasilika und die Josefkirche.

Die drei darauffolgenden drei Tage machten wir uns auf in die Wüste Israels. Halt machten wir am Toten Meer. Selbstverständlich hatten wir die Möglichkeit ein kleines Bad zu nehmen. Komisches Gefühl, wenn man kein Brust schwimmen kann. Highlight war definitiv die Wüstenwanderung mit anschließendem Regen. Dies war selbst für Israelis ein selten gesehenes Bild, denn das letzte Mal hatte es vor 12 Jahren so in der Wüste geregnet.

Eine intensive Erfahrung erlebten wir in der Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem. Dort setzten wir uns mit der tragischen deutsch-jüdischen Vergangenheit auseinander.

Wenn man schon mal in Jerusalem ist, muss man natürlich auch einmal an der Klagemauer gewesen sein. Aber auch Tel Aviv-Jaffa war ein Besuch wert.

Gegen Ende der Jugendbegegnung besuchten wir noch die Hafenstadt Haifa. Von dort aus ging es weiter nach Akko, wo wir eine „Partybootstour“ erlebten. Zum Ende des Tages fuhren wir bis ganz in den Norden nach Rosh HaNikra. Dies sind vom Meer ausgespülte Grotten.

Am Sonntag vor der Abreise war der Holocaust-Gedenktag, an dem wir zur Gedenkzeremonie eingeladen wurden. Dies war für alle Jugendlichen eine sehr bewegende Zeremonie, die die Freundschaft zwischen den neu kennengelernten Israelis und Ihnen bestärkte. Dies spürten wir dann am letzten Tag, bevor es mit dem Bus zurück zum Flughafen nach Tel Aviv ging. Am liebsten wären alle dort geblieben.

 

Wir freuen uns bereits schon auf den Besuch der Israelis im Sommer 2018!

Interessierte Gastfamilien können sich jederzeit bei der Stadtjugendpflege melden.

Gesucht werden Gastfamilien mit Jugendlichen im Alter zwischen 14 und 18 Jahren.